Energie grenzenlos?
Die Umweltverschmutzung können wir nicht verhindern. Aber es muss uns gelingen, Energie effizienter zu nutzen. Dies gilt nicht nur im Bereich der Hausheizung. Die Firmen Mügeli Metalltechnik AG und Müba Energietechnik AG leisten mit der Entwicklung von effizienten Wärmeerzeugern ihren Beitrag zur besseren Ausnutzung von Energie. Die Konsequenz, die Wärmeerzeuger in der Schweiz zu produzieren hat noch einige weitere Vorteile:
- kurze Transportwege des fertigen Produktes
- lange Nutzungsdauer durch hohen Qualitätsstandard (weg vom Wegwerfgedanken)
- Produktion in kontrollierter Umgebung (staatliche Auflagen, Sozialversicherung, etc.)
- Erhaltung von Arbeitsplätzen
„Raps statt Heizöl“ Es ist nicht unser Bestreben, Lebensmittel für das Heizen einzusetzen, sondern in der Lebensmittelbranche anfallende Nebenprodukte, wie altes Frittieröl und dergleichen, für die Wärmeerzeugung nutzbar zu machen.
Wir haben die Verbrennungstechnik der Ölbrenner so weiterentwickelt, dass wir diese Nebenprodukte ohne grossen Energieaufwand für die Aufbereitung der Bioheizöle heute mit äusserst guten Verbrennungswerten einsetzen können.
Wir haben zwei Pilotanlagen im Betrieb, bei welchen wir solche Bioheizöle in Wärme umwandeln. Eine der Anlagen wird mit tierischen, für die Speisefettproduktion nicht nutzbaren Nebenprodukten betrieben. Die zweite Anlage arbeitet mit aufbereitetem Altfrittieröl. Unser Ziel ist es, diese technischen Möglichkeiten auch für feste Brennstoffe umzusetzen. Denn Biomasse ist Energie, welche ebenfalls für die Heizung nutzbar gemacht werden kann. Das feinstaubfreie Verbrennen von Biomasse ist eine weitere Herausforderung für unsere Firmen. Wir werden nach Lösungen ohne aufwändige Filtertechnik und dergleichen suchen. Es ist vermessen zu glauben, dass diese Bestrebungen genügen. Vielmehr müssen wir noch weitere Lösungen zur Verbesserung der Energieeffizienz suchen:
Verlustenergien in allen Bereichen vermeiden und eindämmen
- überflüssige Transporte vermeiden
- vermehrte Nutzung von Sonnen- und Windenergie
- konsequente Anwendung der Naturgesetze
Ein Beispiel von alltäglicher Energieverschwendung.
Umweltbewusstes umgehen mit Energie kostet uns viel Geld. Die Beseitigung der Umweltschäden wird unsere Nachkommen aber ein Vielfaches kosten! Wir müssen die Konsequenzen für unser Handeln selber übernehmen und nicht unseren Nachkommen überlassen. Der Energieinhalt der an einem Tag in der Schweiz konsumierten „Crèmehäfeli“ und Zuckerportionenverpackungen würde den Energiebedarf für die Heizung einer Familie für ein Jahr abdecken!
Bioheizöl
Durch Umesterung von Pflanzen- und Tierfetten gewinnt man Kraft- und Brennstoff. Das Ausgangsprodukt bestimmt die Qualität des Produktes. Ein unstabiles und verunreinigtes Ausgangsprodukt wie altes Frittieröl ergibt eine schlechtere Qualität von Treib- oder Brennstoff, welcher nicht ohne Weiteres für Dieselfahrzeuge genutzt werden kann.
Wir haben nun ein Verfahren gesucht und gefunden, bei welchem man solch unstabile Brennstoffe mit äussert guten Verbrennungswerten in der Heizung einsetzen kann.
Durch geringfügige Abänderung bestehender Ölbrenner haben wir ein gutes und stabiles Langzeitverhalten der Verbrennung erreicht.

Durch die Brennwertnutzung unserer Kesselreihe MÜBA 2000 ist auch gewährleistet, dass die bei der Verbrennung anfallenden Stoffe wie Feinstaub und Fettsäuren (bei fossilen Heizölen Schwefelsäuren) an das Kondensat gebunden, und nicht an die Umgebungsluft durch die Abgase gelangen. Das anfallende Kondensat kann ohne grösseren Neutralisationsaufwand in die Kanalisation abgeleitet werden.

